15 Jahre Herz für Hallein

15 Jahre Luana Jubiläum

Stellt euch vor: Ich werde heuer tatsächlich schon 2615 Jahre alt und Herz für Hallein feiert sein 10-jähriges Bestehen. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Meine Koboldfreunde und ich sind schon ganz aufgeregt – so ein Geburtstag muss schließlich ordentlich gefeiert werden.

Bei uns im Koboldreich wird deshalb schon fleißig gebastelt, gewerkt und heimlich getuschelt. Da werden Girlanden geknüpft, kleine Überraschungen vorbereitet und natürlich ganz viele Ideen gesammelt. Schließlich sollen es ganz besondere Jubiläumstage werden.

Was genau wir planen? Das verraten wir natürlich noch nicht! Ein bisschen Geheimnis muss schließlich sein.

Aber so viel kann ich euch schon sagen: Es wird bunt, fröhlich und koboldmäßig lustig.

Mehr dazu erzähle ich euch demnächst – bleibt also gespannt!

Foto des Monats

Megatua und die stinkende Ratte vom Salzburgertor

Der tapferer Häuptling namens Megatua ist bekannt für seinen Mut, seine Klugheit und sein großes Herz. Jeden Tag wacht er über die Stadt und achtet darauf, dass alle Kobolde sicher sind.

Am liebsten denkt Megatua an ein ganz besonderes Abenteuer zurück.

Es war ein nebliger Morgen, als plötzlich ein schrecklicher Gestank durch die Straßen zog. Die Menschen hielten sich die Nasen zu und flüsterten ängstlich: „Was riecht hier nur so furchtbar?“

Megatua folgte der stinkenden Spur bis zum Salzburgertor. Dort entdeckte er den Übeltäter: eine riesige, zottelige Ratte mit funkelnden Augen und einem buschigen Schwanz. Sie fauchte, sprang wild umher und erschreckte alle, die sich näherten.

Doch Megatua wich keinen Schritt zurück. „Verschwinde aus unserer Stadt!“, rief er mutig.

Mit festem Blick und großem Mut stellte er sich der stinkenden Ratte entgegen. Da kreischte sie laut auf, wirbelte Staub auf und flüchtete blitzschnell davon – hinaus aus Hallein, direkt in Richtung der geheimnisvollen Barmsteine.

Die Kobolde jubelten. Hallein war gerettet! Doch am Abend tuschelten sie leise miteinander. Manche behaupteten, die Ratte sei gar kein gewöhnliches Tier gewesen. Vielleicht, so munkelte man, war es der Teufel selbst gewesen, der in Gestalt einer stinkenden Ratte Unruhe stiften wollte.

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